Basilica di Santa Maria in Trastevere
Der Überlieferung nach wurde an dieser Stelle um 220 n. Chr. von Papst Kallixt I. eine Basilika gegründet, was sie zu einem der allerersten Orte Roms machen würde, an denen christlicher Gottesdienst offen geduldet wurde. Die Legende verbindet den Ort mit der „fons olei“, einer wundersamen Ölquelle, die hier in der Nacht der Geburt Christi aus dem Boden gesprudelt sein soll — ein Ereignis, an das die Kirche noch heute mit einer Inschrift im Boden erinnert.
Villa Farnesina
Zwischen 1506 und 1512 für Agostino Chigi erbaut — den sagenhaft reichen sienesischen Bankier der Päpste —, ist die Farnesina die vollkommenste erhaltene Vorstadtvilla der Hochrenaissance. Ihr Architekt Baldassarre Peruzzi gab ihr einen lichten, U-förmigen Grundriss, der sich zu den Gärten am Tiber öffnet, eigens für die prunkvollen Feste entworfen, mit denen Chigi die römische Gesellschaft blendete (und an Ausgaben übertraf).
Fontana di Piazza Trilussa
Eigentlich das „kleinere“ Becken der Fontana dell'Acqua Paola, wurde dieser monumentale Wandbrunnen 1613 unter Papst Paul V. errichtet, um den Endpunkt eines restaurierten antiken Aquädukts, der Acqua Paola, zu markieren. Drei Jahrhunderte lang stand er am gegenüberliegenden Flussufer; als in den 1890er Jahren die Tiberdämme ausgehoben wurden, baute man ihn ab und hier wieder auf, gegen die Mauer, die den kleinen Platz abschließt.
Fontana dell'Acqua Paola
Von den Römern „il Fontanone“ — der große Brunnen — genannt, wurde diese theatralische Fassade aus Marmor und Granit 1612 unter Papst Paul V. (Camillo Borghese) errichtet, um die Wiederherstellung eines antiken Aquädukts zu feiern, das Wasser vom Braccianosee heranführte. Ein Teil des Marmors stammt vom Nervaforum, und sechs seiner Säulen kommen von der alten Petersbasilika.
Belvedere del Gianicolo
Der Kamm des Gianicolo bietet die weiteste Aussichtsterrasse Roms: ein Meer aus Kuppeln, Glockentürmen und ockerfarbenen Dächern, das sich bis zu den fernen Bergen erstreckt. Der Hügel zählt nicht zu den sieben klassischen Hügeln Roms, überragt sie aber alle, und deshalb war er Schauplatz von Garibaldis verzweifelter Verteidigung 1849 — daher die Reihen von Büsten der Patrioten des Risorgimento, die seine Wege säumen.
Basilica di Santa Cecilia in Trastevere
Über dem Haus der heiligen Cäcilia errichtet, der im 3. Jahrhundert gemarterten Schutzpatronin der Musik, verbirgt diese Basilika hinter ihrem friedlichen Hof und Rosengarten übereinanderliegende Schätze aus tausend Jahren Kunst. Unter dem Altar ruht die zarte Statue von Stefano Maderno (1600), die den Leib der Heiligen genau so zeigt, wie man ihn — so heißt es — bei der Öffnung ihres Grabes vorfand.